Fußball-Weltmeisterschaft am schönsten Ende der Welt

Emotionen in Edelstahl

Imposant leuchtet das Moses-Mabhida-Stadion  im nächtlichen Durban. ©WZV/ S-I-Z, gmp-  Architekten von Gerkan, Marg und Partner,  Berlin/Foto:Marcus Bredt

Imposant leuchtet das Moses-Mabhida-Stadion

im nächtlichen Durban. ©WZV/ S-I-Z, gmp-

Architekten von Gerkan, Marg und Partner,

Berlin/Foto:Marcus Bredt

Einen Monat lang ist Südafrika in diesem Sommer im Bann des Fußballs: Rund drei Millionen Besucher werden erwartet, wenn das Land ab dem 11. Juni die 19. FIFA Fußball-Weltmeisterschaft ausrichtet. Dann kämpfen 32 Nationalmannschaften vor malerischer Kulisse und enthusiastischen Fans um die begehrteste Trophäe des Sports. Mit dem Anstoß zum Eröffnungsspiel Südafrika – Mexiko verweist das Land endgültig alle Skeptiker auf die Plätze. 2004 fiel die Entscheidung der Fédération Internationale de Football Association (FIFA), den afrikanischen Kontinent zur Austragungsstätte der WM zu machen. In einem einzigartigen Kraftakt wurden seitdem perfekte Voraussetzungen für das Mega-Ereignis geschaffen. Insgesamt 2,8 Mrd. Euro wurden in Sportstätten und Infrastruktur investiert. Zehn Stadien in neun Städten, darunter zwei Arenen in Johannesburg, wurden nach den strengen Vorgaben der FIFA neu errichtet oder aufwendig umgebaut, neue Flughäfen und Bahnlinien gebaut sowie hoch komplexe Sicherheitskonzepte entwickelt. Das sportliche Großereignis verwandelt die kollektive Vorfreude im Land in ein Fußballfest mit unvergesslicher Gänsehautatmosphäre. Fixpunkte dieser faszinierenden Inszenierung sind die Stadien, die in Form und Funktion vielfältigen Ansprüchen gerecht werden müssen. Unverzichtbarer Mitspieler ist hier Edelstahl Rostfrei, der vor und hinter dem Tor seine Weltklasse beweist.

Kultstätten des Sportspektakels

Markantes Zeichen: Der 340 Meter lange  Stahlbogen des Moses-Mabhida-Stadions.  © WZV/ S-I-Z, schlaich bergermann und  partner, Stuttgart/Foto: Knut Göppert

Markantes Zeichen: Der 340 Meter lange

Stahlbogen des Moses-Mabhida-Stadions.

© WZV/ S-I-Z, schlaich bergermann und

partner, Stuttgart/Foto: Knut Göppert

Ein afrikanisches Sprichwort besagt, dass in Johannesburg das Leben beginnt und endet. Übertragen auf die Fußball-WM wird es Realität: Eröffnungsspiel und Finale finden in dem komplett umgebauten Soccer City Stadion in Johannesburg statt. 94.000 Plätze erwarten die Fans in der gigantischen Arena, die als Heimat des südafrikanischen Fußballs gilt und mit ihrer an einen afrikanischen Tontopf erinnernden Fassade die Tradition des Landes widerspiegelt. Für fast 60.000 Zuschauer ist das zweite Stadion in Johannesburg – das nur leicht umgebaute Ellis-Park-Stadion – Heimat für sieben packende WM-Spiele. Austragungsort für die erste WM-Begegnung der deutschen Mannschaft ist das Durban-Stadion, das als eine der schönsten Arenen unter allen Neubauten gilt. Als markantes Zeichen überspannt ein 340 Meter langer, bis zu 104 Meter hoher Stahlbogen das Stadion. Er dient zugleich als Aufhängung einer imposanten, 18 Kilometer langen Seilkonstruktion, die den Bogen mit einem ovalen Ring verbindet, der die gesamte Stadionschüssel umschließt. Mit seinen unzähligen Schrauben, Muttern und Befestigungsankern aus Edelstahl Rostfrei wiegt dieses Seiltragwerk mehr als 500 Tonnen und ist dennoch material- und kostensparender als eine herkömmliche Dachkonstruktion. Die Besucher können per Seilbahn auf den Scheitelpunkt des Bogens fahren, wo sie ein spektakulärer Blick über die Stadt Durban und den Indischen Ozean erwartet. Starke Konkurrenz in der Riege der schönsten Stadien ist das Greenpoint Stadion in Kapstadt mit 68.000 Plätzen. Am Fuße des Tafelbergs, direkt an der Atlantikküste gelegen, entstand hier eine Multifunktionsarena, deren puristische, von einer weißen Membran umhüllte Form sich organisch in die reizvolle Landschaft einfügt. Doch auch die anderen Austragsorte sind für Sportler, Fans und Fußballfreunde architektonische Augenweiden: das neue Nelson-Mandela-Bay-Stadion in der lebendigen Hafenstadt Port Elizabeth (46.000 Plätze), das nahezu unveränderte Loftus Versfeld-Stadion (52.000 Plätze), das in unmittelbarer Nachbarschaft zum legendären Krüger National Park neu gebaute Mbombela-Stadion in Nelspruit (46.000 Plätze), das erweiterte Free State-Stadion in Mangaung/Bloemfontein im Herzen Südafrikas (48.000 Plätze), das neue Peter Mokaba-Stadion in Polokwane am Dreiländereck Botsuana, Simbabwe und Mosambik (45.000 Plätze) oder das zur WM ausgebaute Royal Bafokeng-Stadion im traditionsreichen Rustenburg (42.000 Plätze). Allen gemeinsam ist, dass nicht allein ihre spektakuläre Form zählt, sondern Funktionalität, Nachhaltigkeit und Sicherheit oberste Priorität haben.

Qualitätssiegel gibt Sicherheit

Minimaler Pflegeaufwand machen  Edelstahl Rostfrei in sanitären  Anlagen zum Werkstoff der Wahl.  © WZV/ Franke GmbH

Minimaler Pflegeaufwand machen

Edelstahl Rostfrei in sanitären

Anlagen zum Werkstoff der Wahl.

© WZV/ Franke GmbH

Hochleistungsfähige Systeme, durchdachte Konzepte und strapazierfähige Materialien waren gefragt, um den anspruchsvollen internationalen Sicherheitsauflagen zuverlässig gerecht zu werden. Nicht von ungefähr war Edelstahl Rostfrei mit Qualitätssiegel in vielen Anwendungen unverzichtbar. Ob als Befestigung architektonischer Elemente wie in Durban, als robuste Zutrittsysteme, in Küchen- und Sanitärbereichen, als Rohre oder Absturzsicherung: Das Spektrum der Lösungen und Produkte beweist die fast grenzenlose Leistungsfähigkeit des widerstandsfähigen und pflegeleichten Werkstoffs. Starke Winde und ein extrem korrosives Klima in Afrika kennzeichnen die Rahmenbedingungen, denen Konstrukteure und Planer bei der Materialwahl Rechnung tragen mussten. Hinzu kamen die zu erwartenden gewaltigen Besucherströme sowie höchste Anforderungen an Hygiene, Wirtschaftlichkeit und Vandalismussicherheit. Die spezifischen Werkstoffeigenschaften prädestinierten Edelstahl für all diese Herausforderungen. Der im Stahl enthaltene Chromanteil bildet in Verbindung mit Sauerstoff aus Luft oder Wasser eine hauchdünne Passivschicht an der Oberfläche, die Edelstahl nicht rosten lässt. Bei Beschädigungen durch äußere Einwirkung entsteht diese Schicht automatisch in Sekundenbruchteilen neu. Mit Chrom, Nickel und Molybdän legierter Edelstahl (1.4404) hält auch der salzhaltigen korrosiven Atmosphäre in unmittelbarer Nähe des Indischen Ozeans stand, wo der Werkstoff im Durban-Stadion Stärke zeigt. Für die notwendige Sicherheit der Planer dient das international geschützte Markenzeichen Edelstahl Rostfrei, das für sachgerechte Werkstoffauswahl und fachgerechte Verarbeitung steht.

Saubere Sache

Die in den Stadien der WM 2010 einge-  bauten Edelstahlarmaturen sind stilvoll  und belastbar. ©WZV/ Franke GmbH

Die in den Stadien der WM 2010 einge-

bauten Edelstahlarmaturen sind stilvoll

und belastbar. ©WZV/ Franke GmbH

Auf diese Zuverlässigkeit haben sich fast alle WM-Stadien in Südafrika beispielsweise auch bei der Ausstattung der Küchen- und Sänitäranlagen verlassen. Formschöne Funktionalität, hohe Belastbarkeit und maximale Hygiene waren in beiden Bereichen ausschlaggebend für den Einsatz von Edelstahl Rostfrei. Arbeits- und Ablageflächen, Trolleys und Spülen sind in den Großküchen der WM-Stadien im Dauereinsatz. Auf den glatten Oberflächen können sich Mikroorganismen während der Verarbeitung von Lebensmitteln und der anschließenden Reinigung weder festsetzen noch ausbreiten, so dass die Bildung eines riskanten Biofilms verhindert wird. Geschmacksneutral und säureresistent bieten die Kücheneinrichtungen aus Edelstahl Rostfrei mit Qualitätssiegel beste Voraussetzungen zur Vorbereitung leckerer Speisen. Schwerstarbeit müssen die Sanitärlagen in den Groß-Arenen leisten: Tausende von Zuschauern suchen nahezu zeitgleich in den Spielpausen sowie vor und nach den Spielen die Toilettenanlagen auf. Um diesen extremen Andrang zu bewältigen, sind hoch leistungsfähige Einrichtungen gefordert. Ihre zuverlässig durchsatzstarke Auslegung und Sauberkeit tragen entscheidend zur Aufenthaltsqualität und damit zur Zufriedenheit der Stadionbesucher bei. Funktionale Sanitärobjekte wie eigens angefertigte, zwölf Meter lange Urinale aus nichtrostendem Stahl, von denen gleich 20 in die Sanitäranlagen des Greenpoint Stadions in Kapstadt eingebaut wurden, erfüllen diese harten Bedingungen mühelos. WCs, Waschbecken, berührlose Armaturen und Accessoires wie Papierbehälter, Seifenspender oder Abfalleimer aus matt geschliffenem Edelstahl Rostfrei ergänzen die Riege der Sanitärprodukte in den WM-Stadien. Hochdruck- oder Dampfreiniger genügen für die hygienische Reinigung. Die Festigkeit der Oberflächen verhindert mechanische Beschädigung durch Kratzer, Risse oder Brandflecken von Zigaretten. Keime und Bakterien können sich auf der glatten, porenfreien Oberfläche nicht festsetzen. Neben maximaler Hygiene bei minimalem Pflegeaufwand qualifizieren zeitgemäße Optik und mechanische Robustheit die Produkte überdies für einen nachhaltig erfolgreichen Einsatz – auch noch jahrzehntelang nach der WM 2010.

Große Emotionen

Fußball verbindet Völker, Edelstahl macht Emotionen nachhaltig. Fußballfans zählen die Tage bis zum Anpfiff in Südafrika. Wenn der Ball in den WM-Stadien rollt, blickt die Welt auf den Kontinent, für den mit dieser WM ein Traum in Erfüllung geht. Berauschend, emotionsgeladen und unbeschwert soll das Weltfußballfest werden. Fröhlichkeit braucht Sicherheit: Edelstahl Rostfrei mit Qualitätssiegel trägt am schönsten Ende der Welt in nahezu allen WM-Stadien hierzu variantenreich bei.

 
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