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An der Seite von Forschungsteams und Grabungsfirmen können Archäologie-Fans mit einer geeigneten Ausrüstung aus Edelstahl Rostfrei aktiv an Ausgrabungsprojekten in ganz Europa teilnehmen. © AdobeStock_Mariana_Rusanovsch

Archäologie: Entdeckungsreise in die Vergangenheit

Auf den Spuren von Indiana Jones suchen immer mehr Hobby-Archäologen nach alten Schätzen im Boden. Behörden und Forschern sind sie ein Dorn im Auge, denn auf eigene Faust sind Grabungen und Schatzsuche mit Metallsonden strikt verboten. An der Seite von Forschungsteams und Grabungsfirmen können Archäologie-Fans mit einer geeigneten Ausrüstung aus Edelstahl Rostfrei dennoch aktiv an Ausgrabungsprojekten in ganz Europa teilnehmen.

Geduld, Sorgfalt und präzises Arbeiten sind hierfür ebenso Voraussetzung wie robuste und hochwertige Werkzeuge. Neben herkömmlichen Maßbändern aus Edelstahl, digitalen Messgeräten, Markierungsnägeln und Schnüren zur Vorbereitung der Grabungsfläche, dürfen Schaufeln für größere Arbeiten, Hacke und Eimer nicht fehlen. Die Freilegung der Fundstücke erfordert anschließend diverse Feinwerkzeuge aus nichtrostendem Stahl wie Spatel und Kellen mit höchst unterschiedlicher Formgebung sowie Bohrer, Meißel und Messer. Erfahrene Archäologen greifen auch gerne auf Instrumente zurück, die Zahnärzte und Dentallabore für ihre Arbeit benutzen. Entscheidend ist, dass die Werkzeuge korrosionsfrei, mechanisch stabil und ergonomisch geformt sind, um dem herausfordernden Einsatz bei Grabungen dauerhaft standzuhalten.  Das gilt auch für die bei Ausgrabungen eingesetzten Siebe mit sorgfältig abgestuften Maschenweiten: Gefertigt aus Edelstahl Rostfrei Werkstoff trotzen sie zuverlässig Abrasion und Witterung.

Medienwirksame Funde wie 1999 die Himmelsscheibe von Nebra oder 2018 der Silberschatz auf Rügen haben Abenteuerlust und damit einhergehend Goldgräberstimmung bei Schatzsuchern weiter angefacht. Doch die undokumentierte und nicht sachgemäße Bergung der Fundstücke zerreißt den archäologischen Zusammenhang und zerstört so den wissenschaftlichen Wert des Fundes. Denn die Arbeit von Archäologen erinnert an jene von Ermittlern in einem Kriminalfall: Fehlende Informationen müssen mühsam aus dem Kontext rekonstruiert werden. Jede Spur ist ein weiteres Puzzleteil, um das Geschehene zu verstehen und einzuordnen.  Spuren müssen deshalb sorgfältig gesichert und Funde für weitere Untersuchungen – und für die Nachwelt – geschützt werden. Alle Bundesländer schieben deshalb Hobby-Sondengängern und illegalen Verkäufen auf einschlägigen Internetplattformen oder Flohmärkten mit den sogenannten Schatzregalen einen eisernen Riegel vor. In diesen Schatzregalen ist auch unter Androhung von Strafverfolgung festgeschrieben, dass jeder Fund mit seiner Entdeckung Eigentum des Landes wird und umgehend dem zuständigen Denkmalpflegeamt zu melden ist. Geschulte Hobby-Sondengänger können allerdings von der jeweiligen Denkmalbehörde eine Ausnahmegenehmigung erhalten. Nach erfolgreich abgeschlossener Schulung dürfen sie auf ausgewiesenen Flächen räumlich und zeitlich befristet sondeln – natürlich mit der Maßgabe, jeden Fund vor seiner Bergung zu melden. (Nähere Informationen: www.denkmalliste.org/denkmalbehoerden-landesamt-denkmalpflege-landesdenkmalamt.html)

 

Der berühmte Archäologe, Heinrich Schliemann, der bei Grabungen einst unter anderem die sagenumwobene Stadt Troja entdeckte, inspirierte viele Hobby-Archäologen zu einer solchen Suche nach verborgenen Schätzen. Verzichten müssen sie auch heute nicht auf die Teilnahme an komplexen Ausgrabungen, denn Forschungsinstitute, archäologische Vereine und Grabungsfirmen bieten regelmäßig die Möglichkeit, im Rahmen von Grabungscamps aktiv auf Spurensuche zu gehen. Nähere Informationen beispielsweise hier:

 

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