Treppengeländer: Immer an der Wand lang

© WZV / Q- railing Europe GmbH & Co. KG

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Treppen gelten als Bild des Aufstiegs, aber auch Abstürze sind – leider nicht nur im übertragenen Sinne – hier nicht auszuschließen. Die Unfallstatistik spricht dafür eine deutliche Sprache: Einige zehntausend Unfälle und sogar mehr als tausend Todesfälle pro Jahr sind die erschreckende Bilanz. Entsprechend streng regelt der Gesetzgeber den Treppenbau. Als Treppe gilt dabei alles mit mehr als drei Stufen hintereinander. Solche Konstruktionen müssen einen festen Handlauf haben, um den Benutzern den notwendigen Halt zu geben. Ab einer Höhe von einem Meter ist zudem ein Geländer als Absturzsicherung vorgeschrieben. Das bedeutet im Klartext, dass zwar jedes Geländer als Abschluss einen Handlauf hat, aber nicht jeder Handlauf an einem Geländer befestigt sein muss, da er auch direkt an die Wand geschraubt werden kann. Da die meisten Menschen Rechtshänder sind, wird er in Wohngebäuden in Abwärtsrichtung auf der rechten Seite befestigt. Ausnahmen sind auch im privaten Bereich Treppen, die breiter als 1,50 Meter sind, für die in ihrer Mitte ein zweiter Handlauf vorgeschrieben ist. Außerdem sollte überall dort, wo kleine Kinder die Treppe nutzen, ein zusätzlicher Handlauf in kindgerechter Griffhöhe mit geringerem Durchmesser eingeplant werden. Die Höhe von Geländern und Handläufen wird von den DIN-Normen 18065 und – für barrierefreies Bauen – 18040 exakt festgelegt. Geländer an der freien Seite einer Treppe müssen mindestens 90 Zentimeter hoch sein, bei einer möglichen Absturzhöhe von mehr als zwölf Metern mindestens 1,10 Meter. In barrierefreien Bauten sind die Handläufe in einer Höhe von 85 bis 90 Zentimetern anzubringen.

Geländer sind aber nicht nur funktionale Schutzeinrichtungen, sondern setzen auch gezielte Akzente in der Treppengestaltung. Gefertigt aus Edelstahl Rostfrei mit Qualitätssiegel lassen sie sich an jede Treppengeometrie anpassen. Ob als Maßanfertigung oder vorgefertigte, modulare Elemente – der Gestaltungsfreiheit sind keine Grenzen gesetzt. Bei den Geländerfüllungen reicht das Spektrum von Stäben über Gitter, Gewebe und Lochblech aus rostfreiem Stahl bis hin zu Kombinationen mit Glas, Holz oder Mauerwerk. Handläufe aus matt gebürstetem oder glänzendem Edelstahl kombinieren Sicherheit mit zeitloser Eleganz. In Meeresnähe, Großstädten oder Industriegebieten mit Chemieanlagen empfiehlt sich für Außenmontagen die Wahl einer elektropolierten Oberfläche. Rund oder oval geformt, sind Handläufe aus Edelstahl Rostfrei besonders griffig. Im Außenbereich verhindern sie obendrein, dass ein verbleibender Wasserfilm im Winter gefrieren könnte. Neben ihrer schlichten, stilvollen Optik überzeugen Geländer und Handläufe aus dem pflegeleichten und korrosionsbeständigen Werkstoff durch ihre jahrzehntelange Haltbarkeit. Das Qualitätssiegel steht dabei für sachgerechte Materialauswahl und fachgerechte Verarbeitung.

 
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Ursula Herrling-Tusch
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