Dynamischer Schwung: Porschepavillon

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Tempo, sportliche Eleganz und unverwechselbares Design: Sportwagen verkörpern Ingenieurskunst pur. Zu den Ikonen dieser Automobile zählt Porsche. Seine unverkennbare Ästhetik und Technik interpretiert der Porschepavillon in der Autostadt Wolfsburg neu. Dessen Dachkonstruktion – eine dynamisch geschwungene, weit auslaufende Welle mit einer nahtlosen Haut aus Edelstahl Rostfrei – verleiht dem Bau ein unverwechselbares Gesicht.

An der zentralen Achse in der Wolfsburger „Autostadt“ – einem Themenpark rund um den besten Freund des Menschen – zählt der 2012 eröffnete Porschepavillon mit seiner organischen Formgebung zu den aufmerksamkeitsstärksten Bauwerken. Seine Architektur ist Purismus in höchster Vollendung. Sanft nehmen leicht gedrehte Stützmauern an Fahrt auf und münden in ein Dach, das an die eleganten Kurven eines Porsches erinnert. Wie eine schützende Hand legt es sich 25 Meter weit über die Wasseroberfläche einer künstlich angelegten Lagune. Halbkreisförmig angeordnet, laden darunter flach gemauerte Stufen zum Verweilen ein. Die geschützte Lage macht den Ort zu einer begehrten Location für Open Air-Veranstaltungen. Gleichzeitig ist er Eingang zu einer Ausstellung von 28 Porsche-Modellen von 1948 bis hin zu heute. Zur Realisierung der extravaganten Dachform griffen die Planer auf das im Leichtbau angewendete Prinzip der Monocoque-Bauweise zurück. So wie Fahrzeuge bei dieser Technik als einteilig hohle Körper das Fahrgestell tragen, übernimmt hier das Dach die tragende Funktion für den Pavillon. Um die notwendigen Kräfte aufzunehmen, sind dabei hochfeste und gleichzeitig leichte Werkstoffe wie Edelstahl Rostfrei mit Qualitätssiegel unverzichtbar. Für seinen Einsatz am Porschepavillon sprachen überdies die gute Verformbarkeit und Druckbeständigkeit von nichtrostendem Stahl. So bilden sorgsam doppelt gekrümmte Bleche aus Edelstahl Rostfrei die homogene Flächigkeit der Dachhaut. Die nötige Steifigkeit der aufwendigen Konstruktion gewährleisten Spantenbleche. Zehn Millimeter dicke Edelstahlbleche wurden für die Ober- und Unterseite individuell zugeschnitten, kaltverformt und durch die Spantenbleche biegesteif verschweißt. Dazu wurde mit Hilfe von Schablonen die Krümmung jedes einzelnen Blechs an bis zu 50 Stellen exakt gemessen.  Für das besonders stark beanspruchte Kragarmende kamen 16 Millimeter dicke Edelstahlbleche zum Einsatz. Eine aufwendige und gewichtsrelevante Lackierung konnte entfallen, da die Edelstahlhaut das Dach zuverlässig vor Korrosion schützt. Durch Bestrahlung mit Edelstahlgranulat erhielten die Bleche ihr glattes und metallisch glänzendes Finish. Diese matt schimmernde Oberfläche verleiht dem Dach die Anmutung einer im Sonnenlicht glitzernden Welle, deren optische Dynamik sich je nach Lichteinfall verändert. So repräsentiert der Porschepavillon die Faszination modernster Technik und ist nicht nur für Autoliebhaber einen Besuch wert.

 
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